Unsere Gruppen
Von Welpen und Junghunden, über eine Begleithunde-Ausbildung bis hin zu Obedience, Gebrauchshundesport, Mondioring, Mantrailing und Hoopers ist bei uns nahezu alles vertreten, was es im Hundesport gibt. Für die Freizeitsportler ist mit der Gruppe „Sport & Spaß“ ebenfalls für Abwechslung gesorgt.
Auch Anfänger und Jugend-Gruppen finden bei uns einen Platz. Für Details siehe unsere Übungszeiten.
Welpen
Egal ob Rassehund oder Mischling, bei uns ist jeder Welpe willkommen.
Die ersten Wochen im Leben eines Welpens sind von entscheidender Bedeutung. Alles was ein kleiner Hund in dieser Zeit kennenlernt, wird er freudig bestaunen. Sei es andere Hunde, Menschen und all die anderen Dinge und Geräusche des täglichen Lebens.
In dieser sogenannten Sozialisierungsphase wird die Basis für das spätere Verhalten Ihres Hundes gelegt. Deswegen ist die Teilnahme an einer Welpenstunde enorm wichtig!
In unseren Welpenstunden gibt es kleine Lerneinheiten für Sitz, Platz und Gehen an lockerer Leine, natürlich unterbrochen von Spielphasen.
Was sollten Sie mitbringen?
Natürlich Spaß und Motivation.
Desweiteren: geeignete Kleidung bzw. Schuhwerk, 1m Leine, Halsband oder Geschirr.
Kleine weiche Leckerlis und ein geeignetes Spielzeug zur Belohnung dürfen natürlich auch nicht fehlen.
Voraussetzung:
Teilnehmen können nur Welpen mit einer ausreichenden Grundimmunisierung.
Bitte den Impfpass zur ersten Stunde mitbringen!
Junghunde
Der Welpe wird zum Junghund, zu einem „Halbstarken“.
Er befindet sich nun in einem Alter, das man mit einem pubertierenden Jugendlichen vergleichen kann.
Hormone kommen ins Spiel, bereits erlernte Folgsamkeit wird nun plötzlich hinterfragt, Grenzen ausgetestet. In dieser Entwicklungsphase sind Hunde aber auch besonders lernwillig und lernfähig, was wir uns zu Nutze machen, um den Grundgehorsam zu entwickeln und weiter zu fördern. Gerne unterstützen wir Sie dabei. Gerlernt wird das, was im Alltag gebraucht wird.
Hierzu gehören z.B.
Erlernen und Festigen der wichtigsten Hör- und Sichtzeichen (Hier, Sitz, Platz, Bleib)
– Durchsetzen von Kommandos
– Leinenführigkeitstraining / Orientierung am Menschen
– Herankommen auch unter Ablenkung
– Erste Übungen für den Rückruf aus dem Freilauf
– Bei Fuß gehen, u.s.w.
Was sollten Sie mitbringen?
Natürlich Spaß und Motivation.
Desweiteren: Impfpass, Haftpflichtversicherung, geeignete Kleidung bzw. Schuhwerk, eine 1m-Leine, Halsband oder Geschirr.
Kleine, weiche Leckerlis und ein geeignetes Spielzeug zur Belohnung dürfen natürlich auch nicht fehlen.
Begleithunde (BH)
Die BH ist eine Grundprüfung, in der der Gehorsam des Hundes und sein Verhalten in der Öffentlichkeit (z.B. beim Zusammentreffen mit Fußgängern, Joggern und Radfahrern) geprüft wird. Diese Prüfung ist Grundlage für die Teilnahme an weiteren Prüfungen und Wettkämpfen im Hundesport, wie z.B. Agility, Obedience, VPG, Turnierhundesport (THS) oder Fährtenarbeit (FH). Das Mindestalter des Hundes für die BH beträgt 15 Monate. Vor dem praktischen Teil, muss der Hundeführer eine schriftliche Prüfung, sogenannter Sachkundenachweis, bestehen. Die praktische Prüfung muss ohne Hilfsmittel (Spielzeug, Leckerlies) abgelegt werden. Jeder Prüfungshund muss gechipt sein. Es dient dem Identitätsnachweis des Hundes. Die Prüfung im Unterordnungsteil erfolgt nach einem festgelegten Schema.
Dort, wo bei Hundesportprüfungen vom VDH die BH als Voraussetzung gefordert wird, muss diese bei einem dem VDH angeschlossenen Verein abgelegt worden sein. Andere Prüfungen mit dem gleichen Namen sind dort nicht anerkannt.
Mondioring
Mondioring ist ein von der FCI anerkannter Hunde (Ring)Sportart.
Vor dem Betreten des Platzes müssen Halsband und Leine beim Ringsekretär abgegeben werden. Die Hunde werden also im Mondioring in allen 3 Kategorien (Unterordnung, Sprünge, Schutzdienst) ohne Hilfsmittel geführt und auch sämtliche Einwirkungen durch den Hundeführer sind untersagt und werden streng bestraft.
Auch hat jede Prüfung ein Thema (z.B. Ritterzeit, Bauernhof, Olympische Spiele, etc.) und die einzelnen Lektionen werden auf dieses Thema abgestimmt (z.B. Apportiergegenstand, evtl. Verkleidung des Hundeführers, etc.). Es gibt Aufgaben wie Fuß gehen über Hindernisse, Futterverweigerung, Hölzchen Idendifikation usw. Diese Veränderungen stellen an Hund und Hundeführer sehr hohe Anforderungen und verlangen von beiden ein hohes Maß an Flexibilität. Auch die Reihenfolge der einzelnen Übungen in den Disziplinen Unterordnung, Sprünge und Schutzdienst wird vor jeder Prüfung ausgelost und ist somit jedes Mal anders.
Gebrauchshundesport (GHd)
Die „Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde“ wird seit 1.1.2019 durch die IGP (Internationale Gebrauchshunde Prüfung) abgenommen, bei der mal wieder einige Anpassungen vorgenommen wurden. Früher wurde die Prüfung mit „IPO“ (Internationale Prüfungsordnung) bezeichnet, und lange davor war sie unter „SchH“ (Schutzhundeprüfung) bekannt.
Die IGP verlangt von Hundeführer und Hund, Disziplin, Einsatz und Können in verschiedenen Gebieten, wobei die Exaktheit, Genauigkeit und Perfektion der Ausführung im Vordergrund stehen.
Obedience
Obedience ist eine noch sehr junge Sportart. Ursprungsland ist, wie bei vielen anderen Hundesportarten, Großbritannien.
Dort ist Obedience etwa in den 70er Jahren entstanden.
Obedience heißt übersetzt „Gehorsam“ und wird oft als die „Hohe Schule der Unterordnung“ bezeichnet.
Es ist aber viel mehr als „sturer“ Gehorsam und neben einer schnellen und korrekten Übungsausführung wird auf das harmonische Zusammenspiel von Hundeführer und Hund sehr viel Wert gelegt.
Einen großen Teil der üblichen Gehorsamsübungen kennen wir aus der Begleithundeprüfung. Dazu kommen in Obedience noch einige interessante Aufgaben hinzu:
Bringen von Holz-Apportel, auch über eine Hürde und aus schrägen Positionen
Identifikation von Geruchshölzern
Positionswechsel auf Distanz: Sitz, Platz, Steh
Voraussenden in ein Viereck oder zu einzelnen Pylonen
Wesenssicherheit im Umgang mit Mensch und Artgenossen
Den umfangreichsten Teil aller Übungen nimmt die Fußarbeit ein. Sie ist der Spiegel einer guten Ausbildung in punkto Bindung, Motivation, Hierarchie und Präzision. Eine gute Fußarbeit erfordert viel Training und immer wieder findet man eine Ecke, an der gefeilt werden kann.
Obedience kann man bereits im Welpenalter beginnen: Bindungsspiele, Aufmerksamkeit und Begeisterung für die Sache sind die Basis für eine erfolgreiche Ausbildung, bei der die Teamarbeit zwischen Hundeführer und Hund im Mittelpunkt steht.
Hunde jeder Rasse sowie Mischlinge können bei dieser Sportart bis ins hohe Alter beschäftigt werden.
Hoopers
Hoopers, auch bekannt unter N.A.D.A.C Hoopers oder Hoopers-Agility, ist eine Sportart aus den USA.
In Deutschland ist sie noch recht unbekannt, gewinnt aber immer mehr an Beliebtheit.
Bei Hoopers geht es darum, einen Hindernisparcours möglichst fehlerfrei zu bewältigen. Die Zeit spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle.
Ein Parcours besteht aus Hoops (Bögen), Tunneln, Tonnen und Gates.
Anders als beim normalem Agility läuft der Halter NICHT mit dem Hund durch den Parcours.
Stattdessen lotst er den Hund von einem festgelegten Führkreis aus mit Sicht- /Hörzeichen sowie Körpersprache durch die Hindernisse.
Hier ist also gutes Teamwork von Hund und Halter gefragt.
Für wen ist Hoopers geeignet?
Hoopers ist für jeden gesunden Hund geeignet. Alter, Rasse und Größe spielen so gut wie keine Rolle. Man kann das Training auch an Handicaps anpassen.
Sport & Spaß Gruppe
Wir bieten ein attraktives Angebot zur sportlichen Betätigung für Hund und Hundeführer an. Der Hund als Partner des Menschen, erfährt so gleichzeitig die für den Alltag heute so wichtige Erziehung, denn ohne sie ist auch hier kein Erfolgserlebnis möglich.
Jugendgruppe
In der Jugendgruppe ist das Hauptziel, Kinder und Jugendliche im Umgang mit dem Hund anzuleiten, abwechslungsreiches Training mit Spiel und Spaß und einen Einblick in verschiedene Hundesportarten zu ermöglichen.
Geeignet für alle Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren.
Mantrailing
Allgemeininfo:
Mantrailing (engl. man „Mensch“ und trail „verfolgen“) ist die Suche des Hundes (Mantrailer oder Personenspürhunde) nach dem individuellen Geruch eines vermissten Menschen. Dabei wird der hervorragende Geruchssinn der Hunde ausgenutzt. Der Unterschied zwischen einem Mantrailer und anderen Suchhunden besteht darin, dass der Mantrailer bei der Suche verschiedene menschliche Gerüche voneinander unterscheiden kann und sich trotz vieler Verleitungen ausschließlich an den Geruchsmerkmalen der gesuchten Person orientiert. Hierbei verfolgt der Hund im Geschirr und an einer zwischen fünf und zehn Meter langen Leine nach Gabe eines Geruchsartikels die Duftmoleküle der Zielperson und nicht die Bodenverletzungen wie bei der Fährtenarbeit. Das ist über weite Strecken, die eine Person in einem Wald oder auch in belebten Stadtgebiet zurück gelegt hat, noch nach Stunden möglich.
Trailen an sich ist nicht nur etwas für Rettungshunde. Die erzielten Leistungen hängen weitgehend rasseunabhängig von den individuellen Fähigkeiten des Hunds ab. Eine besondere Eignung bestimmter Rassen, wie oft behauptet wird, besteht nicht.
Was benötigt mein Hund in den Trailstunden?
Das Suchgeschirr: Ihr Hund sollte an einem eigenen Suchgeschirr (unterschiedlich zum alltäglichen Geschirr oder Halsband, da er bei der Suche ziehen darf) geführt werden, das ihm kurz vor der Suche erst angezogen und nach der Suche auch wieder ausgezogen wird. Bei Dunkelheit wird außerdem ein Leuchthalsband benötigt.
Die Führleine: Der Hundeführer führt den Hund an einer 5 bis 10 m langen Leine.
Die Belohnung: Als Belohnung eignet sich Feuchtfutter und/oder Spielzeug. Selbst zubereitetes Futter kann in geeignete, gut verschließbare Plastikdosen gegeben werden. In jedem Fall sollte die Belohnung etwas ganz Besonderes sein, deshalb eignen sich Trockenfutter oder Leckerlis bei der Sucharbeit nicht. Immer zwei bis drei Portionen separat abpacken, da für den Hund meist zwei bis drei Trails gelegt werden.
Wasser: Nach der Suche ist es wichtig, dem Hund Wasser anzubieten. Im Sommer kann dies auch während des Trails nötig sein.
Kleidung/Schuhe: Wasserdichte Schuhe und strapazierfähige, bequeme Outdoorkleidung, da wetterunabhängig trainiert wird. Ist der Hund sehr lebhaft, empfiehlt sich das Tragen von Handschuhen. Im Stadtgebiet ist auf ausreichend Schutzbekleidung zu achten, also mind. eine Warnweste tragen und im Dunkeln ggf. eine Stirnlampe oder LED-Reflektorbänder tragen. Den Hund mit einem Leuchthalsband o.ä. sichtbar machen.
Sonstige wichtige Infos: Die Hunde befinden sich vor und nach der Suche im Auto. Im Sommer also unbedingt im Schatten parken und, wenn nötig, die Fenster öffnen!
Zur allgemeinen Sicherheit bleiben die Hunde stets angeleint! Auseinandersetzungen mit anderen Hunden werden somit vermieden, im Stadtbereich ist der Straßenverkehr zu beachten.
Kotbeutel mitnehmen! Nach dem Trail auf dem Rückweg zum Auto kommt es gerne mal zu „Zwischenfällen“.
Zeit: ein Training dauert bis zu 3 Stunden. Jeder Hund bekommt 2 Trails.
Geruchsartikel: Geeignet sind Bekleidungsgegenstände, die möglichst unmittelbar am Körper getragen wurden. Bitte von sich selbst 2x “Geruchsartikel“ mitbringen: T-Shirt, Socken, Handschuhe, Mütze usw. – NICHT frisch gewaschen. Die Geruchsartikel werden in Gefrierbeutel und manchmal in Gläser verpackt. Diese Beutel und Gläser werden von den Trainern ausgegeben. Man kann natürlich seinen Geruchsartikel schon verpackt mitbringen, aber bitte nicht in Kotbeutel. Auch antibakteriell beschichtete oder parfümierte Müllbeutel dürfen nicht verwendet werden, sonst gehen die Bakterien auf den Hautschuppen kaputt und der Geruch verändert sich.
Gebühren: Vereinsmitglieder des HSV-Gröbenzell zahlen für jede Trailstunde 1,-€. Gäste erwerben eine 10er-Karte zu 80,- € und zahlen darüber hinaus auch den „Zusatzeuro“ wie die Vereinsmitglieder. Der Zusatzbetrag ergibt sich aus dem erhöhten Aufwand für Planung, Vorbereitung und Durchführung der Trainingsstunden.
Das Training findet jede Woche an einem anderen Ort statt und wird vom Trainerteam rechtzeitig bekannt gegeben.